WALDGARTEN

Ein Hybrid zwischen Wald und Garten.

Mit viel Liebe zur Sache.


Der Waldgarten ist weder ein Wald noch ein Garten, sondern ein interessantes Versuchslabor im Klimawandel.

Das steile Gelände und der sonnige Südhang auf Perzelle 99 sind ein Ort, wo verschiedene Bäume und Pflanzen, die mit dem Klima auf 1575 M/ü/M im Einklang stehen, prächtig gedeihen oder sich zu behaupten versuchen.

Jede Pflanze erhält eine Register-Nr. und wird im Waldgarten-Register eingetragen.

Lesen Sie bitte über den Klimawandel


GEMEINE ESCHE - Fraxinus excelsior 

Herkunft: Einheimischer Laubbaum

Alter / Grösse: über 80 Jahre, 1500 cm

Die Gemeine Esche erreicht auf der Höhe von Törbel eine Höhe von bis zu 25 m. Das Höchstalter beträgt etwa 250 bis 300 Jahre.Eschen leben in Gemeinschaft mit vielen unterschiedlichen Tier- und Pflanzenarten.Dazu zählen beispielsweise 12 Vogelarten, 55 Säugetier-Arten oder 58 Laubmoose. Im Waldgarten hat es einige junge, selbsterronnene Eschen.


ARVE - ZIRBEL - Pinus cembra

Herkunft: Puschlaf - Alp Grüm - Pru das Vent

Alter / Grösse: ca. 20 Jahre, 20 cm

Die Arve wächst hauptsächlich in den Alpen in einer Höhe von 1500 und 2400 Meter über Meer. Sie ist auch als Zirbe oder Zirbel-Kiefer bekannt. Der Baum ist perfekt an das raue Klima im Gebirge angepasst.

Er wächst langsam aber stetig bis auf eine maximale Höhe von etwa 25 Metern und wird dabei über 200 Jahre alt. Die Arve ist extrem frosthart.


LÄRCHE - Larix decidua

Herkunft: Val Bernina - Pontresina - Tolais

Alter / Grösse: ca. 25 Jahre, 080 cm

Lärchen wuchsen bereits vor 60 Millionen Jahren auf der Erde. Das heutige natürliche Verbreitungsgebiet der Europäischen Lärche ist vor allem der Alpenraum. Lärchen wachsen bis zu 75 cm pro Jahr und erreichen eine Höhe von bis zu 35 Metern, sie werden bis 600 Jahre alt.


STIEL-EICHE - Quercus robur

Herkunft: Mitteleuropa - Aarewald - Mühle Hunziken

Eichen ereichen ein Alter von bis zu 1000 Jahren und wachsen bis 40 m in die Höhe. Die Eicheln dienen verschiednen Tieren als Nahrung und werden von ihnen verbreitet. Vor allem der Eichelhäher sorgt durch Anlage von Nahrungsdepots für die Verbreitung der Eichen (Hähersaaten). Die Eiche bildet eine kräftig Pfahlwurzel; dank ihrer Wurzeln ist sie äußerst sturmfest.

Bei der Eiche handelt es sich um einen Baum, der mit der Trockenheit gut umgehen kann.


TRAUBENEICHE Quercus petraea

Im April 2024 wurden auf 99 100 Traubeneichen gepflanzt. Wie viele dieser mit Bissschutz versehenen Bäume die nächsten 25 Jahre überleben und eine Höhe von 5-10 m erreichen, das ist fraglich. Es ist ein Versuch, die auf dieser Höhe kränkelnden Arven zu ersetzen.


GEMEINE FICHTE / ROTTANNE - Picea abies

Herkunft: Einheimischer Baum. Im Gebirge natürlich erst oberhalb 800 m, durch forstlichen Anbau weiter verbreitet.

Alter / Grösse: 9 Jahre 70 cm

Rottannen werden bis ca. 600 Jahre alt. Immergrüner bis 50 m hoher Baum, selten auch bis 70 m und damit höchster einheimischer Baum. Stämme gerade, bis 2 m dick.

Die Rottanne/Fichte gibt gutes Bauholz.

FÖHRE KIEFER - Pinus Sylvetris

Herkunft: Nordhalbkugel, Europa Nordasien

Alter / Grösse: ca. 5 Jahre, 30 cm

Einheimisch in weiten Teilen Europas und Nordasiens, wo der Baum häufig in der Forstwirtschaft Verwendung findet. Zunächst noch pyramidenförmig, später jedoch gespreizter und grillig, schirmförmig auswachsend. Meistens befindet sich die Krone auf hohen, kahlen Stämmen. Wenn der Baum einzeln steht, bleiben die Äste jedoch bis unten bewachsen. So können äußerst charakteristische Wuchsformen entstehen. In den Anfangsmit giftigen Teilenhren ist das Wachstum noch träge, wird jedoch später beschleunigt. Die Rinde ist auffällig orangebraun, verfärbt sich jedoch später unten graubraun und ist in groben Streifen abblätternd. Junge Zweige sind grün und verfärben sich später gelbgrau. Die kräftigen, leicht gedrehten Nadeln stehen paarweise beieinander. Sie sind blaugrün und werden 3 bis 6 cm lang. Die graubraunen, ovalen Zapfen sind 3 - 6 cm lang und 2 - 3,5 cm breit. Wächst auch noch unter extremen Bedingungen.


AHORN - Acer

Herkunft: Nordamerika

Alter / Grösse: ca. 4 Jahre, 30 cm

Bis auf zwei Arten sind Ahorne sommergrüne Bäume,Sträucher.Die gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die meist einfache Blattspreite ist meist handförmig gelappt. Manche Arten besitzen unpaarig gefiederte Blattspreiten, mit drei oder fünf Blättchen zum Beispiel der Eschen-Ahorn. Es liegt eine handförmige Nervatur vor. Der Blattrand ist glatt oder gezähnt. Es sind keine Nebenblätter vorhanden. Das Laub vieler Arten besitzt eine intensive Herbstfärbung. Je nach Standort und Sorte kann ein Ahorn etwa 30 bis 35 Meter hoch und bis zu 600 Jahre alt werden.


EIBE - Taxus baccata

Herkunft: Entlebuch

Alter / Grösse: 10 Jahre / 60 cm.

Eiben werden bis 3000 Jahr alt und bis zu 15 m hoch.

Die immergrüne Europäische Eibe ist in ihrer Gestalt eine sehr variable Art, die je nach Standortbedingungen als Baum oder Strauch wächst. An extremen Standorten wie etwa im Hochgebirge oder in Felswänden wächst sie sogar als Kriechstrauch.In Felsregionen ist die Eibe in der Lage, mit ihren Wurzeln in wasserführende Senken und Klüfte einzudringen, während sie sich an nackte Felsen klammert.

Jungpflanzen müssen vor dem Wild geschützt werden!


THUJA - Thuja occidentialis Smaragt

Herkunft: Deutschland

Alter / Grösse: 4 Jahre / 45 cm.

Die schnell wachsenden Thujas werden bis zu 10 m hoch.

Die Thuja occidentalis Smaragd ist ein Abendländischer Lebensbaum und gehört damit zu den Koniferen. Sie ist vor allem wegen ihrer frischen, smaragdgrünen Nadeln und ihrer schmalen, aufrechten Wuchsform beliebt. Wie alle Lebensbäume ist auch die Sorte unbegrenzt winterhart. Die 15 Thujas werden als Wind- und Schneeschutz beim Gemüsegarten gepflanzt.


SCHWARZER MAULBEERBAUM - Morus nigra

Herkunft: Orient

Alter / Grösse: 100 Jahre / 700 cm.

Der Schwarze Maulbeerbaum ist eine uralte Kulturpflanze. Der Baum war bei den Griechen ein Symbol der Klugheit und dem Gott Pan geweiht. Seit dem 16. Jh. ist er in Mitteleuropa heimisch.


ZUCKERHUTFICHTE - Picea glauca 

Herkunft: Deutschland

Alter / Grösse: 12 Jahre / 40 cm.

Die extrem langsam wachsenden Zuckerhutfichten sind Zierbäume. Die beiden Bäumchen werden den Eingang zum Gemüsegarten zieren.

Die immergrüne Zuckerhutfichte ist als Zwergform der Kanadischen Fichte (Picea glauca) zu betrachten. Sie erreicht nach etwa 30 Jahren ihre finale Wuchshöhe von 2 bis 3 Metern. Der jährliche Zuwachs liegt bei 5 bis maximal 10 Zentimetern.


TRAUERESCHE - Fraxinus excelsior ‘Pendula’

Herkunft: England

Alter / Grösse: ca.10 Jahre, 200 cm

Alle Trauereschen-Exemplare stammen von einem einzigen Exemplar ab, das Anfang des 18. Jahrhunderts auf den britischen Inseln auf einem Feld der Pfarrei von Gamlingay in Cambridgeshire gefunden wurde. Das ursprüngliche Exemplar war klein. Alle größeren Bäume, die ab Mitte des 18. Jahrhunderts in den Handel kamen, sind durch Veredelung erzeugt. Als Unterlage dient der Stamm einer Gemeinen Esche. Die Krone mit den Pendelzweigen stammt von der ursprünglichen Traueresche.


HÄNGE-BIRKE - Betula pendula

Herkunft: Aus dem Norden Europas

Alter / Grösse: ca. 1 Jahr, 5 cm

Birken sind Pionierpflanzen und stellen nur geringe Ansprüche an Boden und Klima. Sie gehören zu den schnell und hochwachsenden Gehölzen und können schon nach sechs Jahren Wuchshöhen von bis zu 7 Metern erreichen, ausgewachsen können sie bis zu 30 Meter oder sogar noch höher werden. sie erreichen ein Alter von bis zu 160 Jahren.

LÄRCHE Larix decidua

Herkunft: Val Bernina - Pontresina - Tolais

Alter / Grösse: ca. 25 Jahre, 080 cm

Lärchen wuchsen bereits vor 60 Millionen Jahren auf der Erde. Das heutige natürliche Verbreitungsgebiet der Europäischen Lärche ist vor allem der Alpenraum. Lärchen wachsen bis zu 75 cm pro Jahr und erreichen eine Höhe von bis zu 35 Metern, sie werden bis 600 Jahre alt.


NORDMANNTANNE - Abies nordmanniana

Herkunft: Kaukasus

Alter / Grösse: ca. 00 Jahre,000cm

Die Nordmann-Tanne ist ein mächtiger, geradstämmiger, immergrüner Baum der Wuchshöhen von 40 bis 60 Meter und Stammdurchmesser bis 2 Meter erreicht. Sie kann ein Höchstalter von 500 Jahren erreichen. Die dicht beastete Baumkrone ist pyramidenförmig und reicht in geschlossenen Beständen bis auf halbe Baumhöhe herab. Ältere Bäume können, ähnlich wie bei der Weißtanne eine so genannte „Storchennestkrone“ ausbilden. Frei stehende Bäume sind bis zum Boden hin beastet.


BLAUTANNE - Picea pungens

Herkunft: USA

Alter / Grösse: ca. 10 Jahre, 35 cm

Die Stech-Fichte ist ein immergrüner Baum der an optimalen Standorten Wuchshöhen von bis zu 37 Metern und einen Brusthöhendurchmesser von bis zu 1,4 Metern erreichen kann. Die kräftigen und steifen Zweige sind kahl und glänzend. Sie bilden bei Jungbäumen eine regelmäßige pyramidenförmige Baumkrone. Bei Altbäumen sind die Zweige mehr hängend und bilden eine unregelmäßige und offene Krone.


SÄULENEIBE - Fastigiate Robusta

Herkunft: Entlebuch

Alter / Grösse: 10 Jahre / 60 cm.

Herkunft: USA

Eiben werden bis 3000 Jahr alt und bis zu 15 m hoch.

Taxux baccata 'Fastigiata Robusta' wächst ausgesprochen säulenförmig. Sie ist die beste zigarrenförmige Sorte und behält auch im Alter die typische Wuchsform. Übrigens stammt diese frostharte Sorte von Taxus baccata 'Fastigiata' ab, welche in 2 Exemplaren im Jahre 1780 in Irland gefunden wurden. Die ganze weltweite Nachkommenschaft stammt von einer dieser beiden Pflanzen ab.

Jungpflanzen müssen vor dem Wild geschützt werden!


FRASERTANNE - Abies fraseri

Herkunft: Nordamerika

Alter / Grösse: ca. 6 Jahre, 40 cm

Die ca. 2 cm langen und 2 mm breiten Nadeln sind auf der Oberseite dunkel-grün,auf der Unterseite befinden sich zwei deutlich von einander durch eine Mittelrippe getrennte,silbernfarbene Bänder. Die Nadeln wachsen an den Ästen spiralig; eher kammförmig die unteren, nach oben und nach vorne gebeugt die oberen Nadeln. Sie stehen sehr dicht an den Zweigen und besitzen einen angenehm nach Harz riechenden Duft. Die weiblichen Zapfen stehen aufrecht auf den Ästen. Sie sind vor der Reife dunkelpurpurrot, später dunkel-braun bis schwarz. Die weiblichen Zapfen besitzen in ausgereiftem Zustand eine Länge von etwa 4 bis 7 cm.


HASEL - Corylus avellana

Herkunft: Heimisch

Alter / Grösse: ca. 5 Jahre, 15cm

Die gemeine Haselnuss, ist ein heimischer und Strauch. Durch das Veredeln auf einem ca. 50 – 80 cm hohen Stamm wird eine gute Selbstbefruchtung erreicht. Ein früher, hoher Ertrag und grosse Nüsse sind somit auch möglich, wenn nur ein Baum gepflanzt wird. Der robuste Haselnussbaum wächst sehr kompakt, benötigt wenig Platz und es wachsen keine Stockaustriebe - dadurch eignet sich dieser Haselnussbaum auch als Solitärgewächs im Hausgarten. "Haseln" sind Bienen-, Vogel- und Eichhörnchen-Magnete. Sie dienen als Futterlieferant wie auch als Schutz- und Nistplatz für zahlreiche Gartenbesucher. Wer selber für sich ein paar Nüsse ernten möchte, muss schnell sein. Nüsse gut auf Schäden in der Schale prüfen (Frasslöcher, Risse) und vor dem "Knacken" vier bis fünf Wochen trocken, warm und luftig lagern.


ROSSKASTANIE - Aesculus hippocastanum

Herkunft: Balkan

Alter / Grösse: ca. 5 Jahre 50 cm Höhe

Die Gewöhnliche Rosskastanie ist ein sommergrüner Baum, der Wuchshöhen von bis zu 30 m erreicht. Sie kann ein Alter von bis zu 300 Jahren erreichen. Der Baum ist in der Jugend raschwüchsig und bildet einen kurzen, vollholzigen Stamm mit runder und breiter Krone aus. Alte Bäume erreichen Stammdicken bis zu einem Meter.


WEISS-TANNE - Abies Alba

Herkunft: Tor zum Emmental - Konolfingen

Alter / Grösse: ca. 6 Jahre, 40 cm

Weiss-Tannnen erreichen ein Alter von bis zu 600 Jahren. Sie wachsen in Reinbeständen oder vergesellschaftet mit Buche, Fichteund Wald-Kiefer. Man trifft sie bis in Höhen von 2000 m an. 

BERG-KIEFER / BERG FÖHRE - Pinus mugo

Herkunft: Sie stammt ursprünglich aus Bergwäldern in Mittel- und Südeuropa.

Die Bergkiefer, auch Legföhre genannt, ist eine niedrige Art aus der Familie der Kieferngewächse(Pinaceae).  Hoch oben in den Alpen bedecken die oftmals bizarren Sträucher weite Flächen und bilden häufig die obere Baumgrenze.


BERG-AHORN - Acer pseudoplatanus

Herkunft: Justistal - Bärenpfad

Alter / Grösse: ca. 4 Jahre, 30 cm

Wuchshöhe bis 35 m. Im Eriz hat ein Baum mit über 1000 Jahren allen Stürmen und blitzeinschlägen getrotzt. Ausserordentlich Wind- und Frost resistent. Wird oft mit der Platane verwechselt.


WALDKIRSCHE - Prunus maackjj

Herkunft: Korea

Alter / Grösse: ca. 50 Jahre, 900 cm

Die Waldkirsche wächst langsam und ist frostsicher.Mit dem ausläuferbildenden Wurzelsystem gilt Prunus maackii 'Amber Beauty' als Tiefwurzler. Sollte demnach nicht am Felsenkopf geplanz werden. Eignet sich auch als Baum am Waldesrand. Der Baum ist viel kleiner als die Wildkirsche Prunus avium.


Efeu - Hedera Helix

Herkunft: West-, Mittel- und Südeuropa

Alter / Grösse: ca. 6 Jahre, 25cm

Der Gemeine Efeu ist eine immergrüne, ausdauernde Pflanze und ein Klettergehölz. Sehr variabel ist der Gemeine Efeu in seinen Lebensformen, es liegt Sprossdimorphismus vor. Die Keimung erfolgt epigäisch. Zuerst entwickelt er sich als ausdauernde krautige Pflanze. So überwuchert der Efeu gelegentlich flächendeckend den Boden. Seine Sprossachsen sind in diesem Stadium niederliegend bis kriechend. Die Rinde junger Sprossachsen ist mit stern- bis schildförmigen Haaren flaumig bedeckt. An den Sprossachsen werden im dichten Abstand Adventivwurzeln gebildet. Sobald Bäume, Zäune oder Mauern erreicht werden, ist der Efeu in der Lage, durch Haftwurzeln daran emporzuklettern; dabei erklimmt er Höhen von 20 oder selten bis zu 30 Metern. Der Gemeine Efeu ist der einzige in Mitteleuropa heimische Wurzelkletterer. Nach einigen Jahren beginnen die Sprossachsen zu verholzen und der Gemeine Efeu entwickelt sich vom Strauch oder zur Liane bis er selten auch baumartig wächst. Efeu kann ein Höchstalter von 450 Jahren erreichen, Altersformen können etwa 20 Jahre nach der Keimung auftreten. Adulte Exemplare besitzen rundliche und aufrechte,orthotrope Sprossachsen. Diese Sprossachsen sind stets wurzellos.Verholzte Stämme können einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimeter erreichen.


FELSEN GEBIRGSTANNEu - Abies lasiocarpa

Herkunft: Nordamerika- Niesenwald

Alter / Grösse: ca. 10 Jahre, 50 cm

Im Normalfall bildet die Felsen Gebirgstanne eher Büsche bis zu ca. 3 m Höhe. In Ausnahemfällen kann sie aber auch zu stattlichen Bäumen wachsen. In den Gebirgswäldern erscheint sie auch als eine Art von Bodenbedeckern.


Buche - Fagus

Herkunft: Mitteleuropa

Grösse: 20 cm, Alter 4 Jahre

Die Buche ist die häufigste Laubbaumart der Schweiz und prägt weite Teile der Wälder Mitteleuropas. Ihre ausserordentlichen Wuchseigenschaften machen diese Baumart enorm konkurrenzstark. Dabei erstaunt ihre grosse ökologische Bandbreite. Der Klimawandel macht der Buche grosse Probleme. Ob der Baum in Töbel überlebt, das ist eine spannende Frage.


Die Winterlinde - auch Steinlinde - Tilla cordate

Herkunft: In Europa weit verbreitet

Alter / Grösse: ca. 4 Jahre, 25 cm

Die Winterlinde ist ein sommergrünerder Laubbbaum, der Wuchshöhen bis über 30 Meter erreichen und maximal etwa 1000 Jahre alt werden kann. Seine Krone ist hochgewölbt und oft leicht unregelmäßig gestaltet. Die Rinde ist bei jungen Bäumen auffällig glatt und grau, später wird sie mehr braungrau und gliedert sich in verschiedene flache, längs verlaufende Furchen und Leisten. Die Äste sind steil nach oben gerichtet, lediglich bei älteren Bäumen neigen sie sich zum Teil nach unten oder zur Seite.

SILBERFICHTE - Picea pung Hoopsii

Alter / Grösse: ca. 8 Jahre, 60 cm

Herkunft: Zucht Niederlande

Die Silberfichte ist ein Kleinbaum, welcher kegelförmig wächst und gewöhnlich eine Höhe von ca. 15 m und eine Breite von ca. 4,5 m erreicht. Ihre nadelförmigen Blätter haben eine silberblaue Färbung.


Becher Eibe - Taxus media Hillii

Herkunft:

Alter / Grösse: 5 jährig / ca. 75 cm.

Der Taxus Hillii hat hat einen säulenförmigen, hochwachsenden Wuchs. Darum ist diese Taxus Sorte nicht nur als dekorative Heckenpflanze gut geeignet, sondern man kann ihn auch sehr gut als einzelnen Baum pflanzen. Im Vergleich mit dem "Taxus Baccata" ist der Taxus Media Hillii kompakter und wächst weniger breit. So eignet sich dieser für das Anpflanzen von schmalen Hecken bis zu zwei Metern. Der Taxus Hillii ist so auch für kleine Gärten oder Vorgärten sehr gut geeignet. Wer den Taxus Hillii höher als zwei Meter wachsen lassen möchte, kann das auch tun. Allerdings fächert diese dann aus. Wer eine sehr hohe Hecke möchte, kann sich so besser im Vornherein für eine hoch wachsende Pflanze entscheiden, wie z.B. die Leylandii Zypresse. Der Taxus Hillii ähnelt dem Taxus Hicksii, was den Wuchs und die Wuchsgeschwindigkeit betrifft. Die Hillie ist nämlich die männlich Form des Hicksiis. Darum erscheinen an der Hicksii im Herbst Beeren, an dem Taxus Hillii aber nicht.


An der sonnigen Flanke von Törbel gedeihen selbst auf der Höhe von 1500 bis 1600 m/M auch diverse Obstbäume.

MIRABELLE - Prunus domestica subsp. syriaca

Herkunft: Kleinasien, Nordpersien

Alter / Grösse: ca. 10 Jahre, 120 cm

Die Mirabelle, auch als Gelbe Zwetschge bezeichnet ist eine Unterart der Pflaume Die Mirabelle wird von Laien oft mit der ihr in Größe und Gestalt ähnlich sehenden Kirschpflaume verwechselt. Diese hat aber eine glattere und (vor allem nach dem Kochen) säuerliche Haut, ist meist nicht steinlösend und blüht, im Gegensatz zur spätblühenden Mirabelle, sehr früh, fast als Erstes im Jahr.


APFELBAUM - Malus domestica Borkh

Herkunft: Baumschule Daepp

Alter / Grösse: ca. 5 Jahre, 100cm

Der mittelgrosse Baum hat mit seiner ausgebreiteten Krone die Form eines Apfels. Er wird höchstens acht Meter hoch und erreicht einen Stamm-Durchmesser von 60 cm. Die graubraune Rinde ist anfangs glatt, im Alter schuppenförmig abblätternd. Die Äste stehen stark seitlich ab. Die kurzstieligen Blätter sind wechselständig, breit und eiförmig zugespitzt, fein gesägt, leicht filzig und von hellgrüner Farbe.Das zerstreut porige Holz hat einen breiten, hellrötlichen Splint, sowie einen braunroten, oft rotbläulichen Kern. Die Jahrringe sind durch wellige Spätholzlinien erkennbar. Die feinen Markstrahlen und Gefäße sind von bloßem Auge nicht sichtbar.


SAUERKIRSCHE - Prunus cerasus

Herkunft: Italien

Alter / Grösse: ca. 10 Jahre,120cm

Die Sauerkirsche ist neben dem Apfel die in Europa am weitesten verbreitete Obstart. Sie stammt aus Südosteuropa und ist von dort bereits sehr früh nach Mitteleuropa gelangt. Vor allem aufgrund ihrer Winterhärte, sowie geringen Ansprüche an Boden und Klima ist sie beliebt.

 

SÜSSKIRSCHE - Prunus avium

Herkunft: Italien

Alter / Grösse: ca. 10 Jahre, 120 cm

Süßkirschen gehören zur Gattung Prunus. Dadurch sind die Kirschbäume Teil der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie stammen von der wilden Vogelkirsche(Prunus avium) ab. Es gibt zwei unterschiedliche Sortentypen. Dies sind die Knorpelkirsche und die (Prunus avium subsp. juliana). Außerdem wird in Obstbauregionen die sogenannte Brennkirsche angepflanzt. Sie bildet kleine Früchte mit hohem Zuckergehalt. Aus diesen wird Kirschwasser, ein bekannter Obstbrand, hergestellt.Süßkirschen erreichen eine Höhe zwischen 4 m und 15 m. Die Krone der Kirschbäume ist rund und ausladend. Ihre Rinde ist rotbraun und hat auffällige Korkwarzen. Die Blätter der Süßkirsche sind eiförmig und hellgrün. Sie erreichen eine Länge von rund 10 cm und eine Breite von bis zu 6 cm. Die Krone der Kirschbäume ist rund und ausladend. Ihre Rinde ist rotbraun und hat auffällige Korkwarzen.


Peruanische Weisheit

Wenn Du den Gesang der Vögel hören willst, so kaufe keine Volière, sondern pflanze einen Baum.


In Törbel gabe es bisher nie Weinstöcke. Die Törbjer hatten ihren Weinberg unten im Tal.

Mit dem Klimawandel stieg die Waldgrenze von 1800 auf ca. 2400 m/M an. Auch der kranke Arvenwald auf dem Weg nach Zeneggen zeigt den Wandel deutlich an. Deshalb der Versuch mit den 6 Weinstöcken auf 99.

Wo nun offensichtlich Eichen gut gedeihen, das sollte es bald auch mit Trauben funktionieren.


WEINSTOCK LAKEMONT - Vtis vinifera Lakemont

Die Weintraube 'Lakemont' gehört zu den kernarmen Traubensorten. Die Früchte sind mittelgroß, leicht oval geformt und mit einer dünnen hellgrünen Schale überzogen.Sie schmecken erfrischend und fruchtig süß. Ihre Reife haben sie im September/Oktober erreicht.Die Sorte 'Lakemont' erbringt gute und sichere Erträge. Sie ist pilzfest und verfügt über einen relativ starken Wuchs.

WEINSTOCK NERO - Vtis vinifera Nero

Die Weinrebe Nero belohnt ihre Pflanzung mit reicher Ernte besonders großer, tiefblauer Trauben Diese sind schon früh, bereits ab Anfang September erntereif und verwöhnen mit einem vollmundig aromatischen, leicht herben Geschmack Zudem sind sie kernarm und können so pur genossen oder problemlos zu Saft oder Gelee weiterverarbeitet werden. Außerdem zeichnet sich Nero mit ihrer besonders robusten, pilzresistenten Natur.


WEINSTOCK PIROSCHKA -  Vitis vinifera Piroschka

Piroschka ist eine neue, rosèfarbene bis leuchtend rote Tafeltraube mit leichtem Muskatgeschmack. Die Beeren von Piroschka färben sich schon direkt nach der Blüte kräftig rot und verändern danach im Laufe der Reifezeit noch öfters ihre Färbung. Die Sorte hat ungewöhnlich langgezogene Trauben mit kleinen Beeren. Interessante Sorte. Sehr beliebt als Naschfrucht direkt vom Stock!


WEINSTOCK VANESSA -  Vtis vinifera Vanessa

Sehr schöne, kernlose, rosèfarbene Tafeltraube aus Kanada. Die Trauben sind mittelgroß und haben große, runde, knackige Beeren mit einem angenehmen Biss. Der Geschmack ist fruchtig süß. Vanessa hat im letzten Jahr durch einige Publikationen in Garten- und Fachzeitschriften von sich Reden gemacht und erfreut sich inzwischen sehr großer Nachfrage. Wegen ihrer Kernlosigkeit ist Vanessa ebenso wie Suffolk red bei Kindern besonders beliebt.


WEINSTOCK VENUS -  Vtis vinifera Venus

Die Weinrebe Venus ist eine sehr gesunde und reichtragende Weintrauben-Sorte. Die blauen Beeren erscheinen in großen Trauben, sind kernarm und haben einen süßlichen, leckeren Geschmack. Der Standort sollte für Weinreben in sonniger, warmer Lage sein. Weinreben sind im Garten sehr schön für die Begrünung von Lauben und Pergolen geeignet - richtig geschnitten können Sie aber auch als Spalierpflanze als sommerlicher Sichtschutz dienen.


WEINSTOCK SOLARIS - Vtis vinifera Solaris

Die Sorte ist ideal für Hobbywinzer, die Ihren eigenen Wein oder Traubensaft machen möchten. Sie eignet sich wegen ihrer frühen Reife auch für ungünstige Klimazonen. Die Trauben und Beeren sind mittelgroß, relativ lockerbeerig und goldgelb. Der Zuckergehalt (Öchslegrade) ist bei Vollreife sehr hoch, was sehr gute Weinqualitäten verspricht. Solaris ist eine rundum unkomplizierte Sorte.


12.07.2022
Allle 14 Tage 3 Stunden bewässern mit den Sprinklern, ein Tropfen auf den heissen Stein.

 
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